Haben Sie Anspruch auf den Pflichtteil?

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Aufforderungsschreiben

Sollten Ihnen nach unserer Prüfung Ansprüche zustehen, erstellen wir ein Aufforderungsschreiben an die Erben.

Haben Sie Anspruch auf den Pflichtteil?

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Warum machen Sie es sich nicht mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich? Es dauert nur ca. 10 Minuten, um unseren Fragebogen auszufüllen und kostenlos eine anwaltliche Ersteinschätzung zu erhalten. Wir melden uns spätestens am nächsten Bürotag bei Ihnen zurück, versprochen!

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Nach Erhalt Ihrer Angaben melden wir uns spätestens am nächsten Bürotag bei Ihnen. Unsere telefonische Beratung ist für Sie unverbindlich und kostenlos. Sie entscheiden, ob wir mit Schritt 3 weitermachen sollen.

Schritt 3:

Wir unterstützen Sie bei der Aufforderung der Erben, Ihren Pflichtteil zu erfüllen. Die dafür entstehenden Kosten in Höhe von nur

321,30 €
(inkl. 19% MWSt)

fallen nur an, wenn Sie uns vorher ausdrücklich beauftragen und werden sogar von vielen Rechtsschutzversicherern übernommen. Lesen Sie hier, was von der Pauschale alles umfasst ist.

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Haben Sie Fragen?

Rufen Sie uns gern für ein unverbindliches Informationsgespräch an:
(030) 94 87 14 10

Daniel D. Steltzer, LL.M. (Stellenbosch)

Rechtsanwalt + Mediator (zert.)

“Pflichtteilsansprüche werden selten ohne anwaltlichen Druck bedient und sollten so früh wie möglich geltend gemacht werden.”

Anette Gnandt

Rechtsanwältin + Mediatorin (zert.)

“Bei der Frage der Bewertung des Nachlasses ist es gut auf viel Erfahrung zurückgreifen zu können, um von den Erben auch den gerechten Teil zu erhalten.”

Wie hoch ist der Pflichtteil?

Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Es muss also zunächst geklärt werden, wie hoch der gesetzliche Erbteil gewesen wäre, wenn es kein Testament oder Erbvertrag gegeben hätte. Die Hälfte des Wertes macht den Pflichtteil aus. Ein Beispiel: Der Vater ist vor einiger Zeit gestorben, nun stirbt auch die Mutter. Sie hinterlässt ein Kind, das gesetzlicher (Allein-)Erbe wäre, wenn die Mutter nicht ihren langjährigen Freund testamentarisch zum Alleinerben eingesetzt hätte. Das Kind hätte also gesetzlich – ohne Testament – 100% geerbt. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte, also 50%. Gefordert werden kann eine Zahlung in Höhe von 50% des Nachlasswerts.

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Auch anSchenkungen denken!

Denken Sie auch an Schenkungen des Erblassers an Erben oder Dritte und daran, dass Sie zwar Erbe sein können, aber weniger als den Pflichtteil erhalten sollen. Dann kommen Zusatzpflichtteil bzw. Pflichtteilsergänzungsanspruch in Frage. Gesetzlich verhindert werden soll, dass der Pflichteil durch Schenkungen oder Erbeinsetzung zur geringen Quote gemindert wird.

Zusatzpflichtteil und Pflichtteilsergänzungsanspruch

Ist der Pflichtteilsberechtigte zu einer Quote als Erbe eingesetzt worden, die geringer als sein gesetzlicher Pflichtteil ist, kann er den sog. Zusatzpflichtteil verlangen, § 2305 BGB. Entsprechendes gilt, wenn der Pflichtteilsberechtigte ein Vermächtnis erhält, das im Wert hinter dem Pflichtteilsanspruch zurückbleibt, § 2307 BGB. Pflichtteilsergänzungsansprüche können bestehen, wenn der Erblasser vor seinem Ableben Zuwendungen gemacht hat, die den Pflichtteil schmälern würden, § 2325 BGB. Das Gesetz will verhindern, dass der Pflichtteilsanspruch ins Leere läuft, indem vor dem Ableben noch große Teile des Vermögens verschenkt werden.

Wer hat Anspruch auf den Pflichtteil?

Grundsätzlich pflichtteilsberechtigt können die folgenden Angehörigen sein:

Abkömmlinge

Abkömmlinge sind sowohl die Kinder (auch Adoptivkinder), als auch die Enkel und Urenkel des Erblassers.  Enkel können den Pflichtteil nur geltend machen, wenn es keine Kinder des Erblassers mehr gibt, die das Erbe angetreten haben oder den Pflichtteil geltend machen dürfen. Urenkel kommen erst zum Zug, wenn es keine Kinder oder Enkel mehr gibt, für die das zutrifft.

Ehegatte / Lebenspartner/-in (nach dem LPartG)

Der Ehegatte oder Lebenspartner (nach LPartG) des Erblassers hat einen Anspruch auf den Pflichtteil, wenn zum Zeitpunkt des Erbfalls die Ehe rechtsgültig bestanden hat. Bestand eine rechtsgültige Ehe, entfällt der Anspruch auf den Pflichtteil dennoch, wenn der Erblasser bereits die Scheidung  beantragt oder ihr zugestimmt hat (§ 1933 BGB). 

 

Eltern

Eltern (auch Adoptiveltern) kommen als Pflichtteilsberechtigten nur dann infrage, wenn es keine Abkömmlinge des Erblassers gibt, die den Pflichtteil verlangen können oder das ihnen Hinterlassene annehmen.

Die wichtigsten Infos zum Pflichtteil im Überblick

Erste Voraussetzung für die Geltendmachung des Pflichtteils ist es, dass es zu einem Todesfall kam. Ob ein Anspruch auf einen Pflichtteil infrage kommt, bestimmt sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis zum Verstorbenen (Erblasser).

Pflichtteilsberechtigt können nur folgende Personen sein:

  1. Abkömmlinge des Erblassers,
  2. der Ehegatte oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz,
  3. die Eltern des Erblassers

Nicht pflichtteilsberechtigt sind also Geschwister und Nichten/Neffen des Erblassers sowie alle übrigen, nicht genannten Personen.

Bitte beachten: Die Reihenfolge der Pflichtteilsberechtigung richtet sich nach dem Verwandtschaftsgrad. Grundsätzlich kann nur derjenige den Pflichtteil verlangen, der nach der gesetzlichen Erbfolge Erbe geworden wäre, es wegen einer letztwilligen Verfügung aber nicht geworden ist.

Der Pflichtteilsberechtigte muss zudem vom Erbe ausgeschlossen, also enterbt worden sein. Das geschieht, indem der Pflichtteilsberechtigte im Testament entweder nicht bedacht oder ausdrücklich enterbt wird. Ob jemandem tatsächlich ein Pflichtteilsanspruch zusteht, hängt zudem immer auch vom Einzelfall ab. Insbesondere darf er nicht vor einem Notar auf seinen Pflichtteil verzichtet haben.

Hinweis:

Der Pflichtteilsanspruch ist immer ein Anspruch auf Zahlung von Geld. Es können also keine Sachen oder Rechte verlangt werden. Für die Höhe des Zahlungsanspruchs ist maßgeblich, welchen Wert der Nachlass hat. Es müssen in aller Regel umfassende Auskünfte von den Erben erteilt werden, was in aller Regel nur auf Druck von anwaltliche vertretenen Pflichtteilsberechtigten geschieht. Hierbei unterstützen wir Sie gern! Natürlich können Sie auch weiterhin auf uns zählen, wenn die Erben Ihren Pflichtteilsanspruch nicht erfüllen wollen.

 

Enterben oder der Pflichtteil.

Jeder testierfähige Mensch kann grundsätzlich selbst entscheiden, wer ihn beerben soll. Kinder und Ehegatten und manchmal auch die Eltern haben jedoch einen gesetzlichen Anspruch auf einen Teil des Erbes, wenn nur andere bedacht wurden. Diese Personen müssen den Pflichtteil nach dem Todesfall gegenüber dem Erben geltend machen. Es ist aber auch möglich, auf den Pflichtteil (meist gegen Zahlung eines Geldbetrages) zu verzichten oder ihn unter Umständen noch zu Lebzeiten des Erblassers zu reduzieren.

Wir beraten Sie zu allen Fragen des Pflichtteilsrechts.

Unsere Schwerpunkte

Geltendmachung des Pflichtteils

Wir prüfen Ihre Ansprüche auf einen Pflichtteil, beraten und vertreten Sie sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich vor den deutschen Gerichten.

Pflichtteilsverzicht und Pflichtteilsreduzierung.

Wir beraten auch zur Gestaltungsmöglichkeiten bei Pflichtteilsverzicht und einer gewünschten Pflichtteilsreduzierung.

Als Rechtsanwälte und zertifizierte Mediatoren mediieren wir auch Konflikte rund um den Pflichtteil oder andere erbrechtliche Konflikte. Sprechen Sie uns an, ob Ihr Fall für eine Mediation infrage kommt. Erfahren Sie hier mehr zur erbrechtlichen Mediation.

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